Girls for Girls – Empowering Future Leaders: Erste Schritte ins Projekt

Mit „Girls for Girls – Empowe­ring Future Lea­ders“ möch­ten wir Mäd­chen den Schritt in Füh­rungs­rol­len ermög­li­chen – als Schieds­rich­te­rin­nen, Trai­ne­rin­nen und Vor­bil­der für Jün­ge­re. Das Ziel: Selbst­ver­trau­en stär­ken, Per­sön­lich­kei­ten för­dern und Jugend­li­che dabei beglei­ten, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men – unab­hän­gig von ihrem sozia­lem oder kul­tu­rel­lem Hin­ter­grund. Dank der groß­zü­gi­gen finan­zi­el­len Unter­stüt­zung einer Stif­tung ist das mög­lich.

Ers­te Schrit­te unse­res Pro­jekts sind bereits sicht­bar:

  • Sechs Mäd­chen haben erfolg­reich den ers­ten Lizenz-Lehr­gang für Schiedsrichter:innen absol­viert. Sie pfei­fen inzwi­schen ech­te Spie­le und wer­den dabei von erfah­re­nen Refe­rees auf dem Feld oder Mentor:innen an der Sei­ten­li­nie beglei­tet.
  • Vie­le Jugend­li­che aus der U14 und U16 haben außer­dem den soge­nann­ten Mini-Begleit­schein gemacht und üben sich an den ers­ten Pfif­fen im Trai­ning. Eine gute Vor­be­rei­tung, um dem­nächst die Lizen­zie­rung als Schiedsrichter:in anzu­ge­hen.
  • Sechs Mäd­chen sind seit Sai­son­be­ginn als Juni­or-Trai­ne­rin­nen aktiv: drei in der U8, drei in der U10. Sie gestal­ten Übun­gen, lei­ten Spie­le und über­neh­men so ers­te Ver­ant­wor­tung – auch für ihre eige­ne Ent­wick­lung. Ihre Auf­ga­ben haben sie selbst erar­bei­tet, pas­send zu den Teams sowie zu ihren eige­nen Stär­ken und Zie­len.
  • In Koope­ra­ti­on mit Dia­ko­neo konn­ten wir die Juni­or-Trai­ne­rin­nen in das Pro­gramm Frei­wil­li­ges Sozia­les Schul­jahr ein­bin­den. Alle haben nun ihren ers­ten Ver­trag in der Hand – ein wich­ti­ger Schritt in Rich­tung Selbst­wirk­sam­keit und Enga­ge­ment. Über das Pro­gramm bekom­men sie zum Ende des Schul­jah­res einen offi­zi­el­len Zeug­nis­ein­trag über ihre ehren­amt­li­che Arbeit.
  • Bei unse­ren Sport­camps in den Oster- und Herbst­fe­ri­en sind jeweils vier Juni­or-Trai­ne­rin­nen mit am Start, die sich aktiv in die Pro­gramm­ge­stal­tung und ‑umset­zung ein­brin­gen.

Auch die beglei­ten­den Fort­bil­dun­gen sind ange­lau­fen:

  • Intern haben wir die Schu­lung „Koope­ra­ti­ons­fä­hig­keit und sozia­le Kom­pe­ten­zen von Kin­dern för­dern“ umge­setzt. Sue Gus­o­vi­us hat mit den Trai­ne­rin­nen all­tags­taug­li­che Metho­den erar­bei­tet, die es Kin­dern ermög­li­chen, sich leich­ter in die Grup­pe und das Trai­nings­ge­sche­hen zu inte­grie­ren.
  • Ein Teil der Juni­or-Trai­ne­rin­nen hat das „Mini-Trainer:innen-Zertifikat“ erwor­ben. Bei dem dazu­ge­hö­ri­gen Lehr­gang ler­nen die Teil­neh­men­den vie­le Spie­le für die Alters­klas­se bis U12 ken­nen, üben sich im Anlei­ten, sam­meln Feed­back zu ihrem Auf­tre­ten und Pro­bie­ren alles sel­ber aus. 
  • In der kom­men­den Woche folgt ein Work­shop mit Stimm­trai­ne­rin Ant­je Lang­nickl, die mit den Trai­ne­rin­nen an siche­rem und prä­sen­ten Auf­tre­ten arbei­tet – ganz im Sin­ne unse­res Ziels, Selbst­be­wusst­sein und kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on zu stär­ken.

Nach den Herbst­fe­ri­en erwei­tern wir das Pro­gramm: Drei wei­te­re Juni­or-Trai­ne­rin­nen star­ten in der U12. Damit wächst nicht nur das Team, son­dern auch das Netz­werk an Mäd­chen, die ler­nen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men – für ande­re und für sich selbst.